Die Seite der Kordeler - ZukunftKordel.de
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Die Seite der Kordeler

Vorwort zur Idee der „Kordeler Seite“

Beginnend mit diesem KORDELER, wollen wir auf einer Seite Berichte aus Kordel aufzeigen. Wir haben uns entschlossen, jetzt zum ersten Mal, etwas über Jugendarbeit in Kordeler Vereinen zu berichten. Denn die Jugend, ist die Zukunft von Kordel, ist die Zukunft von uns allen.

Peter Müller hat sich mit Hans-Peter Schneider über die Nachwuchsarbeit im Musikverein unterhalten und Toni Parth hat mit Katja Roth und Christoph Siemer über die Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr gesprochen.
Anbei die beiden Berichte.

St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1931 e. V.

 

 

 

 

 

 

 

Der Schützenverein Kordel zählt im Dorf zu den älteren Vereinen. Angehende Schützen haben die

Möglichkeit mit Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkalibergewehr und Pistole/Revolver bis Kaliber

9mm zu schießen. Durch den Dachverband Rheinischer Schützenbund besteht für gute Schützen die Möglichkeit, sich über die Vereinsmeisterschaft bis hin zu den Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren.

Der Schützenverein bietet auch ihren Kindern die Möglichkeit, sich mit anderen zu treffen, zu üben und sich zu engagieren. Schießen im Verein trainiert die Konzentration ebenso wie Geduld, Disziplin und Verantwortung. Fragen sie uns nach den Trainingsmöglichkeiten.

Der Schützenverein Kordel stellt übers Jahr verteilt die verschiedensten Aktionen auf die Beine. Es beginnt mit dem traditionellen Ostereier-Schießen am Palmsonntag, dem Sonntag vor Ostern. Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen bieten wir allerlei Kurzweil für die kleinen und großen Gäste. Dank einer neu angeschafften Lasergewehranlage sind wir in der Lage, Kindern ab 6 Jahren den Schießsport näher zu bringen. Wenn nach dem Schießen die Ostereier, bzw. für die Kinder auch Ü-Eier, in Empfang genommen werden, ist die Freude groß!

Das Schützenfest findet meistens im Mai statt. Gastvereine aus dem Bezirk Trier zeigen  durch ihren Besuch die Verbundenheit zu unserem Verein. Der Festumzug nach der Messfeier wird durch die aktive Teilnahme des Musikvereins Kordel von den Bewohnern gern gesehen. Ein Platzkonzert, gutes Mittagessen, Kaffee und Kuchen und Preisschießen für Jedermann lassen den Sonntag zu einem schönen Fest werden, wo mancher Besucher gerne auch länger sitzen bleibt.

Die besten Schützen erhalten abends bei der Siegerehrung schöne Preise.

Im Verlauf des Sommers besucht eine Delegation aus amtierendem Schützenkönig und Begleitung die Schützenfeste der befreundeten Bruderschaften.

Für diejenigen, die eine größere Feier, sei es eine Familienfeier, Geburtstagsparty usw., planen, sei darauf hingewiesen, dass wir das Schützenhaus vermieten. Platz ist für bis zu 80 Personen.

Wenden Sie sich bei Interesse am Schießsport doch einfach an den Vorstand oder besuchen sie uns auf dem Schießstand an unserem Vereinsabend (Mittwochs ab 18 Uhr bis zirka 21 Uhr).

Auf zur Hochmark!       Ein Bericht über den „Kulturkreis Hochmark“

 

 

 

 

Das Gespräch führte Toni Parth mit dem Mitbegründer der Vereins Otto Obser und dem derzeitigen Regisseur im Verein Stephan Kersch.

„Es fing alles mit Scherben an. Mit Glasscherben“ sagte Otto Obser und sprach bei dieser Gelegenheit über seinen Vater Anton, der als „Schierbeln-Toni“ und Ehrenbürger von Kordel bekannt wurde.  Anton Obser hatte eine Liebe zu alten Fundstücken, die es auf der Hochmark, rund um das Ferienhaus der Familie, zur Genüge gab. Also wurde auf den Feldern der Hochmark gebuddelt und siehe da, Schierbeln-Toni fand Glasscherben, die nachweislich aus einer mittelalterlichen Glashütte, die es auf der Hochmark gab, stammen.

Die Sammelleidenschaft und geschichtliche Erforschung von Glas der Hochmark, gesammelt von Anton Obser, hat auch zwischenzeitlich seinen Sohn Otto angesteckt und infiziert. Er stellte die Frage: „Wohin damit? Wo können wir diese Funde aufbewahren? Es wäre zu schade, sie wegzuwerfen!“

Otto hatte eine glänzende Idee und gilt heute noch als Initiator und Mitbegründer des Vereins Kulturkreis Hochmark, der im Mai 2000 gegründet wurde.

Mehrere Geburtshelfer seien namentlich genannt: vor allem Professor Otmar Werle und der damalige neue Bürgermeister Medard Roth. Auch Georg Kersch, Brigitta  Schlemmer, Hilmar Berndt und der leider zu früh verstorbene Eduard Deges wurden organisatorisch tätig.

 

Nach beschwerlichem behördlichem Genehmigungsverfahren, konnte die Idee, einen scheunenartigen Anbau an ein vorhandenes  Ferienhaus auf der Hochmark zu bauen, verwirklicht werden. Das Baumaterial stammt zum großen Teil, so auch das Scheunentor, aus dem Abriss des Ternes-Hauses auf dem Kordeler Kreuzfeld. Ein beeindruckender,  romantischer, großer und hoher Raum. Dort konnten die  Fundobjekte in mehreren  Vitrinen ausgestellt werden, auch mit Leihgaben des rheinischen Landesmuseum.

Die Größe des Raumes gab aber noch mehr her. Somit wurden drei Vereinsziele formuliert, um auch die inzwischen gewachsene Zahl der Mitglieder mit in das Vereinsgeschehen einzubinden.

  1. Die Erforschung der Glasproduktion im Mittelalter mit römischen Ursprung
  2. Wissenschaftliche Vorträge in der Kulturscheune zum Thema Glas
  3. Gemeinsam mit Freunden und Bekannten musizieren von leichter Klassik

Bis unterhaltsamer Salonmusik für Mitglieder und Freunde.

 

Über das Jahr verteilt sorgt der Verein für gute Angebote, die von inzwischen ca. 100 Mitgliedern gerne angenommen werden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Konzerte auf professionellem Niveau, Sommerfeste mit Musik und Unterhaltung, sowie Lesungen, dekoriert mit schöner Musik.
  • Bilderausstellungen von Lenchen Lauer

von Renate Fritsch

von Dieter Bungarten

Die Kulturscheune lebt!

 

Von 2005 an wurde von Ingrid Weber eine vereinseigene Hauspostille „Die Kulturscheune“ aufgelegt. Jährlich wurde über das Geschehen rund um die Scheune berichtet.

Eine weitere Attraktion wurde 2009 festlich eingeweiht. Der Nachbau eines mittelalterlichen Glasschmelzofens. Dieses originalgetreue Prachtexemplar ziert das Grundstück vor der Kulturscheune und verleitet jeden Spaziergänger und Wanderer zum Verweilen um sich mit dem mittelalterlichen Schmelzofen zu beschäftigen.

Gelenkt und geleitet wird der Verein zur Zeit von den Brüdern Georg und Stephan Kersch, dem Ehepaar Gisela und Otto Obser und von Peter Zschunke, der für die Finanzen zuständig ist.

Zum Abschluss unseres Gesprächs sagte Otto Obser: „Der Kulturkreis Hochmark ist für mich und meine Frau eine Herzensangelegenheit“ und Stephan Kersch fügte hinzu: „ Wir wollen auch in Zukunft in diesem Sinne weitermachen, aber auch um die jüngere Generation werben, sie in unseren Verein integrieren und unser Programm darauf ausrichten.

Unser Männergesangverein ( MGV ) 1900 Kordel e.V.

 

 

Ein Gespräch über den MGV mit zwei überzeugenden,
bewährten und langjährigen Sängern im MGV,
mit Dieter Schmitz und Georg Birkel.

  „ Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“

Dieses Sprichwort stellen wir an den Anfang unseres Gespräches. „Ja. Singen macht fröhlich“ sagt Dieter Schmitz und Georg Birkel ergänzt: “Singen ist mein Leben“

 

Der MGV Kordel darf bald ein großes Jubiläum feiern, 120 Jahre MGV Kordel.

Mit dieser langen Existenz ist der MGV nicht nur einer der ältesten kulturtragenden Vereine bei uns in Kordel, sondern auch einer der bewährtesten in unserem Ort. Ohne das Mitwirken des MGV können wir uns kein großes Fest, keine bedeutende Feier in Kordel vorstellen. Der MGV hat seit seiner Gründung im Jahr 1900 viele, ja unzählige Festivitäten mit Gesang und Frohsinn bereichert. Er ist eigentlich unverzichtbar für die Kulturlandschaft in Kordel.

 

Mit zur Zeit ca. 350 Mitgliedern hat sich der MGV mit seinen vielen Auftritten einen guten Namen bei den Kordeler Mitbürgern gemacht. In den 50er Jahren standen 60 Sänger beim Konzert auf der Bühne im Saal Endres. Ab den 70er Jahren wurden „Bunte Abende“ zusammen mit dem Musikverein Kordel veranstaltet. Nach Schließung des Saales Endres sind dann die „Bunten Abende“ in die Turnhalle verlegt worden. Das war der Beginn einer mehr als 25-jährigen Tradition: das Gemeinschaftskonzert wurde geboren, zusammen mit dem Musikverein, dem Kirchenchor und I Cantatori als Gastverein.

 

Die Verantwortlichen des MGV haben stets großen Wert auf Qualität gelegt. Auf Qualität in der Auswahl des Liedgutes, auf Qualität der gesanglichen Darbietungen und auf Qualität in der Auswahl ihrer Dirigenten. So ist es in früheren Jahren bei Sängerwettstreiten gelungen den 1.Platz zu belegen. Höhepunkte waren jedoch die Auszeichnungen zum Meisterchor in den Jahren 1994 und 2006 unter dem beliebten Dirigenten Adrian Nuca.

 

Es ist fast als normal zu bezeichnen, dass es in einem Verein, Im Laufe dieser langen Existenz, auch Höhen und Tiefen gibt, dass Engpässe auftreten, dass personelle Lücken entstehen und somit die Qualität nachzulassen scheint und dabei Unzufriedenheit bei den Akteuren auftritt. Momentan ist ein solches Tief zu beobachten. Es fehlt an Sängern, es fehlt an Stimmen im MGV.

 

Man möchte ungern mit Nachbarvereinen kooperieren. Das bringt ebenfalls Probleme mit sich und ist meistens auf Dauer nicht haltbar. Die Verantwortlichen des MGV und deren aktive Sänger rufen deshalb auf zum Mitmachen und so sagten Dieter und Georg: „ Wir sind offen nach allen Seiten“.

 

Offen sein heißt für Georg: „ Wir freuen uns über jedes neue, aktive Mitglied. Sowohl Männer- als auch Frauenstimmen sind uns willkommen. Jeder der gerne singt ist uns lieb und kann in den Chor integriert werden. Wir müssen kein reiner Männerchor bleiben“

 

 

Dieter fügt hinzu: „ Der MGV ist ein vielgefragter Verein Wir gestalten viele Feste und sind bei wichtigen Ereignissen gefragt. Diese Rolle wollen wir weiterhin wahrnehmen“.

 

Die Zukunft für den MGV beginnt jetzt, beginnt heute. Heute starten wir mit der Planung unseres 120-jährigen Jubiläums im Jahr 2020. Wir haben 1 ½ Jahre Vorlaufzeit und diese Zeit wollen nutzen, den Chor als gemischten Chor aufzubauen um ein schönes und ansprechendes Jubiläumsprogramm anzubieten.

 

Deshalb, liebe Kordeler Frauen und Männer

  • Kommt zu uns und macht mit
  • Kommt zu uns und singt mit
  • Kommt zu uns und habt Freude am Singen

Wichtig ist, dass wir mit viel Engagement und Freude die Zukunft des MGV gestalten können. Kommt und unterstützt uns, auch im Sinne unserer Kordeler Mitbewohner.

 

Toni Parth

Katholische Frauengemeinschaft Kordel (KFK)

 

 

Die Frauengemeinschaft ist mit über 90 Jahren zwar eine betagte ältere Dame,
die sich immer wieder erneuert und somit jung geblieben ist

  Austausch zwischen den Generationen, soziales Engagement

  und Einsatz in der dörflichen Gesellschaft ist unser Handeln
Dialog und Solidarität mit und für Frauen, auch in  der Kirche, ist unser Wollen       

„Das sind unsere Leitsätze“ sagte Frau Alice Kauth zu Toni Parth zu Beginn des Gesprächs über die Kordler Frauengemeinschaft und sie fügte strahlend hinzu: „wir haben 350 Mitglieder, davon 30 Aktive, die den Verein leiten und lenken.“

In der zunehmend digitalisierten Gesellschaft, die zusehends eher auseinander als miteinander lebt, möchte die KFK ein Anker sein. Das Ziel ist, Menschen zum Miteinander zu bewegen, ihnen eine Stütze zu sein, die Gemeinschaft zu pflegen und die Lebensqualitäten zu erhalten.

Für die Mitglieder werden interessante Programme geplant, vorbereitet und organisiert, die, je nach Interesse des Einzelnen, genutzt werden. Aus der Vielseitigkeit des Angebotes, wollen wir an dieser Stelle nur die wichtigsten Aktivitäten in Kurzform erwähnen:

Theaterbesuch – seit 20 Jahren werden jährlich sechs Vorstellungen am Theater in Trier ausgewählt. Die Interessenten werden, mit dem extra dafür bestellten Bus, zu den Vorstellungen gebracht.

Fahrten – vom ORGA-Team werden  immer interessante Ziele ausgesucht, die, außer dem leiblichen Wohl, auch noch Bildung, Kunst und Sehenswertes im Programm anbieten.

Referenten – werden für Vorträge verpflichtet, die über Gesundheits-, Renten-

und Vorsorgethemen  referieren. Auch die Polizei kommt schon mal und informiert über Sicherheitsthemen.

Andachten – und Wortgottesdienste werden einmal im Monat gestaltet, wobei auch großer Wert auf Vielseitigkeit und Ökumene gerichtet ist, in der Form, dass alle Religionen dabei Berücksichtigung finden.

Krankenbesuche – kranke und pflegebedürftige Kordeler Bürger, sowohl im Krankenhaus, im Pflege- oder Seniorenheim oder zuhause, bekommen zur Weihnachtszeit Besuch und ein Geschenk vom KFK. Das sind in der Regel 200 Personen jedes Jahr!!

Der FROHE TREFF – „das ist das Höchste, was wir jemals gestartet haben“, sagte Alica Kauth ganz stolz. Und das zurecht. Dazu gibt es ein ORGA-Team, das Termine und Gestaltung und notwendige Vorbereitungen plant. Der TREFF für Senioren, selbstverständlich auch für Männer, findet nachmittags im Pfarrheim statt und bietet allen eine Vielzahl an interessanten Themen: Gymnastik, Basteln, Vorlesungen, Spiele und das natürlich bei Kaffee und Kuchen und Schnittchen. Der KFK lädt darüber hinaus die Mitglieder des FROHEN TREFFs einmal im Jahr zu einer – kostenlosen – Nachmittagsfahrt ein. Kein Wunder, dass die Gruppe inzwischen fast 40 Teilnehmer hat.

Die Frauengemeinschaft Kordel ist eine lebendige, viele Interessenbereiche umfassende Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft prägt und trägt das Leben in der Gemeinde mit. Das ist die Wurzel ihrer Stärke.

 

Toni Parth

Fosischt an Kuadel

 

 

Das Gespräch über den Karneval in Kordel wurde von Toni Parth mit Andrea Herz und Medard Roth geführt. Beide Gesprächspartner haben eine große Bedeutung für den Kordeler Karneval. Medard Roth zum Beispiel hat eine über 50jährige Erfahrung in der Kordeler Fosischt.

Einer der heute bekanntesten und beliebtesten Vereine in Kordel ist der KVK, der Karnevalsverein Kordel. Das liegt mit daran, dass es seit Jahrzehnten zur Tradition in Kordel geworden ist, die närrischen Tage noch einmal ausführlichst zu feiern, bevor danach die Fastenzeit beginnt. Es liegt aber auch mit daran, dass in Kordel seit Jahrzehnten, mit ein paar kleinen Unterbrechungen, ganz toll engagierte „Fosboaken“ leben, die sich mit viel Engagement und Frohsinn diesem Thema widmen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Der Kordeler Karnevalsumzug ist weit über die Grenzen Kordels hinaus bekannt, der tausende von Schaulustigen am Faschingssonntag aus der ganzen Region anlockt. Kordel und Karneval – Karneval und Kordel, sind eng miteinander verbunden.

Begonnen hat das Ganze mit dem Engagement des Heimatvereins in den 50er Jahren. Mathias Schuh und Mathias Grün waren die Organisatoren für die Veranstaltungen und für die unvergesslichen Kappensitzungen im Saal Endres.

Eine zweite Aera begann Mitte der 60er Jahre. Der Böse-Buben-Club (BBC) nahm das Zepter in die Hand und organisierte in den Folgejahren Umzüge.

Der Heimatverein zusammen mit dem Männergesangsverein und dem Musikverein veranstalteten Kappensitzungen und die in Kordel beliebten Maskenbälle. Der Saal Endres war immer bis auf den letzten Platz „ausgebucht“

Medi (Medard Roth) hatte damals schon seine Erfahrung und Liebe zur Fosicht eingebracht und unterstützte mit seiner Begeisterung das karnevalistische Geschehen im Dorf. Er führte als Vorsitzender auch das Komitee „Karnevals-Umzug-Kordel“ bis zur Gründung des KVK.

Im Jahr 1980 wurde der heute noch sehr aktive KVK (Karnevalsverein Kordel) ins Leben gerufen. Die ersten sechs Kappensitzungen des KVK fanden in der Turnhalle statt und später, ab 1985 bis heute, sind die unterschiedlichsten  karnevalistischen Veranstaltungen  ununterbrochen im Bürgerhaus zuhause.

Wenn man in Kordel über Karneval spricht, kommen immer wieder Namen ins Gespräch, an denen man nicht vorbei kommt. Matthias Schuh, als Vorsitzender des damaligen Heimatvereins Kordel, veranstaltete mit seinen Freunden die Sitzungen in den 50er Jahren.

Folgende Vorsitzende führten in Folge den KVK: Medard Roth, Paul M. Maigler, Rainer Wagner, Rainer Kirsch und zur Zeit Andrea Herz.

Als Präsident, den Kopf der Veranstaltungen und Sitzungen, sind zu nennen: Matthias Schuh, Medard Roth, Willi Lattig, Andrea Herz und Dirk Maigler.

Auch der Karneval ist ständig im Umbruch. Die Veranstaltungen, die Auftritte der Tanzgruppen, die Redner und die Musikanten müssen mit der Zeit gehen, müssen sich nach dem Publikum orientieren. Sonst sind die Säle leer. Das setzt von den Verantwortlichen und den Planern voraus, stets den Finger am Puls der Zeit zu haben. Die Kordeler haben das. Der KVK geht mit der Zeit, sonst würde er mit der Zeit gehen.

Unser KVK hat jedes Jahr viel zu bieten. Zur Zeit sind jährlich unterschiedliche Veranstaltungen zu planen, wie: Ordensfest, Kostümsitzung, Kindersitzung, Bütt + Tanz und die weit über Kordel hinaus bekannte und beliebte Herrensitzung.

Es lohnt sich, beim KVK mitzumachen. Schon jedes Kind bekommt im Training

musisches Verhalten, Tanz, Gesang, Freundlichkeit, Teamgeist und Vieles mehr vermittelt. Das prägt und beeinflusst die Entwicklung eines Heranwachsenden hin zum Freundeskreis, zur Schule und zum ganzen Leben.

Von den 50ern bis heute kann man sagen:      Über 60 Jahre Frohsinn in Kordel

Über 60 Jahre Fosischt an Kuadel.

 

Toni Parth

 

Gespräche mit Heimatverein und Kylltalwanderer

Toni Parth führte zwei Interviewgespräche.
Eines mit dem Heimatverein
(HVK) und eines mit den Kylltalwanderern
(KW). Diese Gespräche sollen
unseren Lesern aufzeigen, was Kordeler
Vereine imstande sind zu leisten,
welche Aufgaben und welche Ziele sie
verfolgen.

Heimatverein: Günther Plorin als Vorsitzender und Josef (Jupp) Krames als 2. Schriftführer und aktives Mitglied haben in diesem Gespräch den HVK vertreten.

 

Der HVK wurde 1953 von Lorenz Hein (Stampes) gegründet. Die Gründungsmitglieder von damals waren, bis in die 80er Jahre hinein, auf Wertschaffung für den Ort bedacht. Man wollte den Tourismus ankurbeln, deshalb galt es in dieser Zeit, so berichtete Josef Krames, Neues zu schaffen, sowie Kordel attraktiv für Fremde zu machen.

 

Heute hat der HVK etwas mehr als 300 Mitglieder, davon sind ein Dutzend Aktive, die sich regelmäßig, das ganze Jahr über, um die Pflege und Erhaltung von Kordeler Einrichtungen kümmern. Günther Plorin erwähnte mehrmals während des Gespräches auch: „ Die Anzahl der Aktiven im HVK könnte, ja müsste besser sein. Wir brauchen mehr Kordeler, die etwas für den Ort tun, um unsere viele Aufgaben, die das ganze Jahr über anfallen, im Sinne unseres Ortes bewältigen zu können“. Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und den aktiven des Vereins für ihre Unterstützung und Hilfe.

 

Um nur ein paar Pflichten zu nennen: Viele Wanderwege und über 70 Bänke müssen gepflegt werden, wir säubern das Tretbecken im Tauerngrund und den Hexenbrunnen in der Welschbilliger Straße, wir versorgen die Blumen auf der Kyllbrücke und mähen an verschiedenen Stellen im Ort. Alles das, was die Vorgängergeneration geschaffen hat, gilt es zu pflegen und zu bewahren. Mit anderen Worten: „Die Pflege der Natur rund um Kordel liegt uns am Herzen“.

 

Ein Schwerpunkt was die Pflege betrifft, ist u.a. der Waldspielplatz auf der Tauer mit den zwei Grillhütten. Da dieser Platz auch viel von Vereinen und Gruppen angemietet wird, die nicht aus Kordel kommen, ist eine regelmäßige und ordentliche Pflege der Anlage notwendig, aber auch von uns garantiert. Gruppen und Vereine, die dort ihre „Festchen“ feiern, finden immer eine wohlgepflegte Einrichtung vor.

 

Wenn wir über den HVK berichten, darf eines nicht vergessen werden: In den 50er und 60er Jahren war der HVK der Veranstalter des Kordeler Karnevals und somit auch der Gründer der, heute noch weit über die Grenzen Kordels hinaus beliebten und bekannten „Kuardeler Fosicht“. Umzüge und Straßenkarneval waren ein großes Fest, waren Pflicht bis hin zu den heute noch diskutierten Sitzungen im Saal Endres.

 

Eine über 60 Jahre alte Besonderheit für Kordel, ist der Ruf: „Der Nikolaus kommt“! Alle Kordeler Bürger, die das 80.te Lebensjahr erreicht haben, bekommen jedes Jahr den Besuch vom Nikolaus des HVK, der auch ein kleines Geschenk mitbringt. Einmalig! Einen tradionellen Akt dürfen wir nicht vergessen, nämlich das Aufstellen des Maibaums. In diesem Zusammenhang ein herzliches Dankeschön an die Feuerwehr Kordel für ihre Hilfe.

 

Nun, zum Ende des Berichtes, darf ein Thema, ein bei den Kordelern beliebter und von den Akteuren des HVK geliebter Schwerpunkt für den HVK, nicht vergessen werden und nicht unerwähnt bleiben, nämlich das Thema Theater. Die Idee, Theater zu spielen, entsprang einem Besuch eines Mundartabends in einer Eifelgemeinde. Die Folge und motiviert von diesem Ereignis, gründeten Elke Junk und Käthe Mossem im Jahr 2003 eine Theatergruppe für den HVK, eine Aktivgruppe von ca.15 Personen, alles in Kordel lebende Bürger.

 

Eine besondere Festlichkeit stand dem HVK bevor, das 50.te Vereinsjubiläum, und was konnte schöner sein, als zu diesem Anlass dem Kordeler Publikum den 1. Theaterabend anzubieten. Zwei Besonderheiten sind noch zu nennen: Die Stücke sind im Kordeler Dialekt und sie sind selbst von Akteuren geschrieben. Meist sogar identisch mit Kordeler Gegebenheiten. Bisher haben jährlich mehrere ausverkaufte Vorführungen im Saal des Bürgerhauses stattgefunden. In Zukunft, so hat die Theatergruppe entschieden, soll alle zwei Jahre Theater gespielt werden.

 

Wir, als Kordeler Bürger, können für die Theateridee nur dankbar sein allen Akteuren danken und sagen: Weiter so!

Interview mit dem 1. Vorsitzenden der Kylltalwanderer Peter Pesch

Im August 1986 trennte sich eine Gruppe von Wanderlustigen vom Heimatverein Kordel und gründeten eine eigene Wandertruppe, de- ren Vorsitzender bis 1998 Hermann Schmitz war. Ab 1998 führte Gerd Reis die Wanderer, die 2007 von Peter Pesch aus Ehrang als Vorsitzender übernommen wurde. Dem Verein gehören zur Zeit etwas mehr als 100 Mitglieder an, die hauptsächlich aus der Ü 60-80-Generation stammen, wie Peter Pesch sagte.

 

Die KW sind ein ganz aktiver Verein, die ihren Mitgliedern viele Wandermöglichkeiten in ganz Deutschland anbieten. Wanderungen im In- und Ausland, die schon viele positive Kontakte und Freundschaften gebracht haben, stehen auf dem Jahresprogramm der KW.

 

In gemeinsamen Busfahrten werden die weiter entfernten Wanderstrecken erreicht. Zur Auswahl stehen jährlich 70 – 75 Möglichkeiten, die aus dem Jahreskalender des DVV ( Deutscher Volkssportbund ) ausgewählt werden.

 

Eine Lieblingsregion für die KW liegt vor unserer Haustür. Das ist das Butzerbachtal. Deshalb haben die KW im Jahr 2002, zusammen mit dem HV Kordel und dem HV Butzweiler, die Patenschaft für diese sehr beliebte und romantische Strecke übernommen. Patenschaft heißt aber auch Verpflichtung und Arbeit. Viele Stunden werden von aktiven Helfern in die Pflege der Wegstrecke der Brücken und des Bachbettes investiert, damit die vielen Wanderer, die jährlich die wild-romantische Stecke bewandern, sagen: “Wie ist das sooo schön hier“!

 

Die allerdings wichtigsten Tage im Jahr für die KW ist das eigene Wanderwochenende. Hier ist eine vorausschauende Organisation schon in der frühen Vorbereitung und eine reibungslose Durchführung angesagt, 45 – 50 Helfer sind dazu notwendig. Die drei Strecken müssen festgelegt und beschildert werden. Aufbau von Ständen, Versorgung der Teilnehmer, Helfer in der Küche und beim Service, Verkauf von Getränken und Vieles mehr muss organisiert und vorbereitet werden. Also viel zu tun, damit die angereisten Wandergäste mit einem zufriedenen Gefühl die Heimreise antreten und sagen können: „ In Kordel war es schön“!

 

Abschließend noch einen Satz: Wandern ist die schönste Nebensache der Welt. Liebe Kordeler – macht mit!

Die Arbeit der Feuerwehr Kordel mit ihrem Nachwuchs

“ … ohne Jugendfeuerwehr gäbe es
keine Freiwillige Feuerwehr. Diese Jungens
und Mädchen sind die Zukunft von
Morgen … ”
Feuerwehr Kordel

Die Freiwillige Feuerwehr investiert viel Zeit, viel Mühe und viel Engagement in den Feuerwehr-Nachwuchs. Seit ca.10 Jahren war das die Aufgabe von Katja Roth, die jetzt umständehalber den Staffelstab des Verantwortlichen für die Nachwuchsarbeit in der Feuerwehr an Christoph Siemer übergibt.

Zur Zeit gehören 15 Kinder und Jugendliche, Mädchen und Jungen, im Alter von 10 – 15 Jahren der Jugendfeuerwehr an. Die Gruppe trifft sich zweimal im Monat zu Übungen und theoretischem Unterricht und sie dürfen auch bei gewissen Festlichkeiten schon dabei sein, so tragen sie z.B. beim Volkstrauertag und beim Martinszug die Fackeln.

Im praktischen Unterricht lernen die Jugendlichen den Umgang mit Geräten, sie dürfen auch mal das Strahlrohr auf der Kyllwiese bedienen, sie werden zu Disziplin angehalten, lernen antreten und werden angehalten immer ihre Uniform ordentlich zu tragen.

Der theoretische Teil des Unterrichts ist sehr stark auf soziales Verhalten, auf Teambildung und auf Kameradschaft ausgerichtet. Eigenschaften, die das Fundament einer Feuerwehr ausmachen.

Auf die Frage: „Wie kommen Kinder überhaupt zur Feuerwehr?“ gibt es eine einfache Antwort, die jeder von uns schon mal aus dem Mund von Kindern gehört hat: „ Ich will Polizist / Lokführer / Feuerwehrmann werden.“ Und der Lockvogel dabei ist das ROTE AUTO, das Kinder stolz macht, wenn sie einmal draufstehen können.

Dann gibt es den Moment, das der Nachwuchs zum ersten Mal die Uniform, die von der Feuerwehr gestellt wird, anziehen darf. Stolz marschieren sie danach zum Gruppenbild, um diesen Moment für alle Zeit festzuhalten. Wenn dann noch das erste Abzeichen, das nach einer Prüfung, der „Jugendflamme“ verliehen wird, die Uniform ziert, ist das Selbstbewusstsein der jungen Feuerwehrleute um ein Vielfaches gestiegen und gefestigt.

Ohne Jugendfeuerwehr gäbe es keine Freiwillige Feuerwehr. Diese Jungens und Mädchen sind die Zukunft von Morgen und eine Versicherung für uns Menschen und für unser Dorf.

Toni Parth führte das Gespräch mit Katja Roth und Christoph Siemer

Peter Müller im Gespräch mit Hans-Peter Schneider, stellvertretender Vorsitzender Musikverein Kordel

Zukunft für Kordel im Gespräch mit Hans-Peter Schneider, stellvertretender Vorsitzender unseres Kordeler Musikvereins, über die Jugendarbeit in seinem Verein.

ZfK: Wieviele Kinder und Jugendliche musizieren zur Zeit bei euch im Verein?

HP Schneider: Zwischen 10 und 15, je nach Stimmungslage.

ZfK: Bei eurem Sommerfest zum 120jährigen Vereinsjubiläum habt ihr intensiv um Nachwuchs eworben. Könnt ihr schon etwas über die Resonanz sagen?

HP Schneider: Wir hatten 20 konkrete Anfragen von Kindern, die ein Instrument lernen möchten.

ZfK: Bildet ihr selbst den Nachwuchs aus oder geschieht das bei externen Musikpädagogen?

HP Schneider: Bei externen Musikpädagogen.

ZfK: Einen großen Anteil an eurem Aufwand macht sicherlich die Reparatur und die Neuanschaffung von Musikinstrumenten aus. Wie finanziert ihr das?

HP Schneider: Durch Vereinsbeiträge, bezahlte Auftritte und Konzerte. Einen großen Anteil am Aufwand machen auch die Jugendzeltlager und die Probenwochenenden aus.

ZfK: Was wünscht ihr euch für die Zukunft?

HP Schneider: Dass wir genügend Nachwuchs haben, damit der Verein noch viele Jahre bestehen kann. Und natürlich das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt.

Freibad

Kordel hat eines der schönsten Freibäder der ganzen Region. Es liegt idyllisch im Tal umgeben

Von Wäldern und Wiesen. Gut mit dem Auto, zu Fuss und mit dem Rad zu erreichen. Es wird von einem kompetenten, jungen Team geleitet und gepflegt. Trotzdem habe ich in den letzten

Jahren  fest gestellt, dass die Besucher nur zu einem kleineren Teil in Kordel Wohnen.

Kann es sein, dass man die Schönheiten und Annehmlichkeiten vor der eigenen Haustür nicht

Mehr so richtig  wahrnimmt???

Viele Orte beneiden uns um dieses Freibad und wir sollten es wieder schätzen lernen.

An warmen Tagen sieht man an den geparkten Autos, dass die Besucher zum Teil weiter her

Kommen.

In den 70er und 80er  Jahren konnte man zu jeder Tageszeit auf Kinder und Erwachsene

Badbesucher aus Kordel treffen. Unsere Kinder waren auch ohne uns immer unter Aufsicht. Das hat mich

Als Mutter immer beruhigt, wenn ich nicht mit konnte. Auch heute ist das so, doch ich sehe

Immer weniger Kinder. Dabei ist schwimmen lernen so wichtig!!!

Viele von uns Dauerbesuchern sind in die Jahre gekommen. Die nächste Generation ist gefragt.

Schwimmen ist in jedem Alter eine der schönsten Arten, fit zu bleiben.

In diesem Jahr kann man zum ersten Mal Saisonkarten im Vorverkauf im Kylltalbad kaufen.

Da man mit dieser Karte auch in Trier, Mertesdorf, Schweich und Leiwen die Bäder besuchen

Kann, ist das ein begrüssenswertes Angebot.

Fazit: „Wir leben da wo andere Urlaub machen. Nutzt das als Kordeler“

Jugendarbeit im Sportverein Kordel

Toni Parth führte ein Gespräch mit dem 1. Vorsitzenden und dem Jugendwart des SV Kordel. Das Thema ist die Jugendarbeit im Verein.

 

Wenn ein Verein, der 1932 als reiner Fußballclub gegründet wurde, nicht ständig und regelmäßig für Nachwuchs im Verein und für Mannschaften sorgt, werden sehr schnell die Lichter ausgehen.

 

Jugendarbeit wird im Sportverein Kordel (SV-K) groß geschrieben. Ein sehr engagierter Jugendwart, der sich im Verein für alle Jugendlichen und für die Jugendarbeit in den fünf Abteilungen des SV-K in Zusammenarbeit mit den Trainern und Betreuern verantwortlich zeichnet, ist Nico Roth. Nico ist ein Kordeler Junge und 17 Jahre. Sein Stellvertreter ist Sascha Müller. Nico  hat auch, das wurde in unserem Gespräch sehr deutlich volle Unterstützung und das Vertrauen im Vorstand, sowie vom 1.Vorsitzenden des SV-K, Thomas Vollmann. Nico spielt selbst in der Fußball B-Jugend in der JSG Kordel unter dem Trainer Michael Eschmann.

 

Der SV-K unterhält neben der Fußballabteilung noch drei weitere Bereiche für Kinder und Jugendliche, wie Tischtennis mit 10 Jugendlichen, sowie Karate mit 15 Jugendlichen und Turnen mit 7 Kindern. Gute und qualifizierte Jugendarbeit ist natürlich in allen Bereichen gefragt. Die Ausbildung und das Training für die Kinder- und Jugendbereiche werden deshalb nur von ausgebildeten und geprüften  Jugendtrainern durchgeführt. „Das ist unsere Investition in die Zukunft des SV-K„ sagt Thomas Vollmann.

 

In vielen Bereichen des Mannschaftsports, auch beim SV-K, sind heute, aufgrund von nicht genügend sportwilligem Nachwuchs, Spielgemeinschaften (SG) üblich und notwendig. Über das: “Warum ist das so?“ gibt es verschiedene Erklärungen. Eine davon ist die moderne Unterhaltungstechnik und eine andere ist die Vielfalt des Angebots für Kinder und Jugendliche. So gibt es für den SV-K, gerade in den Bereichen Fußball und Tischtennis, mit mehreren benachbarten und befreundeten Vereinen, die ebenfalls auf qualifizierte Nachwuchsarbeit großen Wert legen, Spielgemeinschaften. Sowohl im Mädchenbereich wie auch bei den Jungen, kann der SV-K auf gute Zusammenarbeit und Kooperation mit folgenden benachbarten Vereinen verweisen: Aach, Butzweiler, Newel, Sirzenich, Welschbillig, SG Sauertal, SG Nusbaum und SG Ralingen.

 

34 Kordeler Jugendliche, sowohl Mädchen als auch Jungens, in allen Altersklassen, von Bambiní bis zur A-Jugend, spielen in allen SGs, teilweise auch in leistungsstarken Bezirksklassen, erfolgreich Fußball. „Die Kommunikation und Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen der SGs ist vorbildlich„ so Nico Roth.

 

„Sport ist eine Lebensphilosophie und Sport muss Spaß machen: Sport formt Kinder und Jugendliche für ihr Leben.“ sagt Thomas Vollmann. Und er hat Recht. Deshalb nehmen dieses Jahr die C- und B-Jugendmannschaften bereits zum 3.Mal an einem Osterfußballturnier in Spanien teil. Welch ein Erlebnis!

 

Abschließend weist der SV-K noch auf seine Internetseite – www.sv-kordel-1932.de –  hin, auf der weitere Informationen zur Vereins- und Jugendarbeit zu lesen sind. Ein Besuch des SV auf seine hompage lohnt sich.

 

Toni Parth

Integration

Eine Besucherin unsrer Buchpräsentation und Mitautorin von zwei Geschichten, Gerti Ziwes aus Sirzenich, vormals Kordel-Kimmlingen, hat einen schönen Bericht zum Thema Integration geschrieben und im Amtsblatt vom 3. März 2017 veröffentlicht. In Absprache mit Frau Ziwes drucken wir diesen Bericht auf dieser Seite ab und fügen noch eine aktuelle Ergänzung hinzu. Nicht nur Syrische Kinder haben bei der Buchpräsentation, die Frau Ziwes so gut gefallen hat, mitgesungen, sondern auch ihr Vater, Al Ali Adnan, der  mit seiner Familie im Pfarrhaus lebt,  ist unserem Verein beigetreten um sich in Kordel zu integrieren. Er möchte z. B. beim Bau der Boulebahn helfen, möchte Kordeler Bürger kennenlernen, möchte deutsch sprechen lernen, er möchte sich integrieren. Auch dafür steht Zukunft für Kordel e.V.

 

Hier der Bericht aus dem Amtsblatt

 

Ein erfrischendes Erlebnis von Integration erlebte ich in Kordel.

An einem Sonntag im November stellten Kordeler Bewohner, im Rahmen einer Feier, ihr zweites Buch „Kordeler Geschichten“ vor.

Die Moderatoren Toni Parth und Paul Maigler führten gekonnt durch das Programm. Die „Trouliechter“, eine Kordeler Gesangstruppe, sowie einige Autoren mit ihren Geschichten aus dem neuen Buch, sorgten für eine kurzweilige Unterhaltung. Ganz besonders gefielen mir die Kinder der Kordeler Grundschule mit ihren Liedvorträgen. Lauthals sangen sie in Kordeler Platt: „Mir foaren mat em Roller duach de Hinischgaaß!“

Inmitten der Kordeler Kinder standen die Flüchtlingskinder und sangen begeistert mit. Ich glaube, in diesem Moment war der Text in platt für die Kordeler Kinder, genauso wie für die Flüchtlingskinder, eine Fremdsprache. Ich wusste nicht, ob ich weinen oder lachen sollte. Das war Integration pur.

 

Gerti Ziwes, Trierweiler